Johannes Fenn

Fotograf, Künstler, Bildjournalist

Die WZ schrieb am 28.1.2011 über den Fotografen Johannes Fenn: “ … um Augenblicke einzufangen und in Bilder zu verwandeln, die die Erlebnisse weit über den Tag hinaus lebendig erhalten sollen. Seine Fotos zeigen oft Menschen und Situationen am Rande, die nicht im Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen und ohne den geschulten Blick und ohne seine Kamera unbemerkt blieben. Um die Unmittelbarkeit des Augenblicks festzuhalten, bewegt sich Fenn als teilnehmender Beobachter mitten im Geschehen und doch soweit möglich im Hintergrund. Seine eigene fotografische Interpretation und seine persönliche Bildsprache schaffen Bilder, die beides sind: Kunstwerke und fotojournalistische Dokumente.

Sein Weg in die Fotografie hat schon in den Kinderschuhen begonnen. Der Vater drückte dem Zehnjährigen eine Spiegelreflexkamera in die Hand, damit er ihn beim Fotografieren von ländlichen Vereinsfesten unterstützt. Die Nächte verbrachten Vater und Sohn gemeinsam in der Dunkelkammer. Seine Leidenschaft für die Fotografie entdeckte Johannes Fenn im Biologieunterricht. Geschickt brachte er den Lehrer im Unterricht dazu, den Lehrtorso mit den Innereien des menschlichen Körpers umzudrehen und mit einem Lächeln die Rückseite des nackten Frauenkörper zu zeigen. In diesem Augenblick zog er die vorbereitete Kamera unter der Schulbank hervor. Mit dem Bild bekam der Fünfzehnjährige den 1. Preis in einem Fotowettbewerb und die Titelseite einer Schülerzeitung. Dieses Erlebnis prägte seinen Stil bis heute. Seine Arbeiten gewannen später zahlreiche internationale Preise.“
Nach dem Studium arbeitete Fenn zunächst als freier Bildjournalist für Magazine, später als Werbefotograf. Seit 2009 fotografiert er Hochzeitsreportagen.

Beiträge von Johannes:

Streetphotography:  Die Himba in Namibia, People of Kolkata, Rio de Janeiro

 

Andere Seiten und Projekte von Johannes Fenn:

http://www.fennomenal.de/     Hochzeitsfotografie